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Der Ghostwriter
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Der Ghostwriter (Originaltitel: The Ghost Writer) ist ein deutsch-britisch-französischer Politthriller des Regisseurs Roman PolaƄski, der auf dem Roman Ghost von Robert Harris basiert. WelturauffĂŒhrung war im Jahr 2010 im Rahmen der Berlinale 2010. Im selben Jahr wurde die Produktion mit dem EuropĂ€ischen Filmpreis prĂ€miert.

Contents

‱ Handlung
‱ Produktion
‱ Entstehung
‱ Dreharbeiten
‱ Budget
‱ Kritiken
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Handlung

Der Film beginnt mit einer Szene auf einer FĂ€hre an der OstkĂŒste der USA: Alle Autos fahren von Bord, bis auf eines. Dann wird die angespĂŒlte Leiche von Mike McAra gezeigt, dem Ghostwriter von Adam Lang, dem ehemaligen britischen Premierminister. Es wird ein Selbstmord durch einen Sprung von der FĂ€hre vermutet, da in seinem Blut eine hohe Konzentration Alkohol nachgewiesen wird. Mit der Fertigstellung der Memoiren Adam Langs beauftragt der Verlag einen erfolgreichen britischen Schriftsteller gegen ein Honorar von 250.000 US-Dollar. Bei dem Treffen erhĂ€lt der „Ghost“ von Langs Anwalt auch ein Manuskript eines anderen Klienten zur Begutachtung; dieses wird ihm aber auf dem Heimweg von zwei professionell agierenden Maskierten entrissen.

Der „Ghost“ fliegt nach Massachusetts, USA, um dort mit Lang, der wegen seiner Rolle im Irakkrieg unter Druck geraten ist, an dessen Memoiren zu arbeiten. Lang wird vom frĂŒheren britischen Außenminister und UN-Beauftragten Richard Rycart beschuldigt, TerrorverdĂ€chtige entfĂŒhrt und den USA ausgeliefert zu haben, die diese dann folterten. Lang hat sich auf die Insel Martha’s Vineyard zurĂŒckgezogen und wohnt dort in einer bunkerartigen Ferienvilla eines MĂ€zens zusammen mit einem kleinen Team bestehend aus Ehefrau Ruth, Assistentin Amelia, zwei SekretĂ€rinnen, mehreren PersonenschĂŒtzern und einem Hauswirtschafterehepaar. Hier fĂŒhlt er sich vor einer Auslieferung sicher, da die Vereinigten Staaten von Amerika zusammen mit wenigen anderen Staaten den Internationalen Strafgerichtshof nicht anerkennen. Der „Ghost“ wird zuerst in einem Hotel auf der Insel einquartiert, muss aber bald auf das Anwesen des MĂ€zens umziehen, weil bekannt wird, dass Lang sich auf der Insel aufhĂ€lt, und das Hotel mit Journalisten ĂŒberfĂŒllt ist. Lang fliegt dann nach Washington D.C., um sein reines Gewissen zu demonstrieren.

Die USA sehen in McAras Manuskript eine Bedrohung der nationalen Sicherheit; das Manuskript darf daher das Haus nicht verlassen. Der „Ghost“ fragt sich, warum Lang, der als junger Student ein völlig unpolitisches Leben fĂŒhrte, seinerzeit in die Labour Party eingetreten ist und als Politiker Karriere gemacht hat. Er stĂ¶ĂŸt bald auf Geheimnisse in Langs Leben, als er McAras Kleiderschrank ausrĂ€umt. In einem versteckten Briefumschlag findet er Fotos aus Langs Zeit an der Cambridge University, die nicht zu McAras Manuskript passen. WĂ€hrend einer Fahrradtour erfĂ€hrt der „Ghost“, dass der Fundort der Leiche nicht mit den StrömungsverhĂ€ltnissen ĂŒbereinstimmt und dort vor Auffinden der Leiche Taschenlampenlicht gesehen wurde. Eine Augenzeugin liegt nach einem Sturz ĂŒber die Treppe im Koma.

Langs Frau Ruth ist im Anwesen geblieben. Ihr erzĂ€hlt der „Ghost“ von den Ungereimtheiten im Zusammenhang mit der offiziellen Version des Selbstmordes. Der „Ghost“ unterhĂ€lt sich mit Ruth und erfĂ€hrt, dass sie darunter leidet, nicht selbst Karriere gemacht zu haben. Außerdem fĂŒrchtet Ruth, dass sich ihr Mann in Washington zu sehr als ErfĂŒllungsgehilfe der USA prĂ€sentieren werde. Ruth drĂ€ngt sich dem „Ghost“ auf, und die beiden schlafen miteinander. Der „Ghost“ zieht am nĂ€chsten Morgen wieder in das Hotel zurĂŒck und fĂ€hrt das fĂŒr Langs GĂ€ste vorgesehene Auto, mit dem McAra zu Beginn des Films auf der FĂ€hre gestanden hatte. Im Navigationssystem ist noch eine Zieladresse eingespeichert. Der „Ghost“ folgt dem Navigationssystem und gelangt zu Paul Emmett, dem Mann, den McAra vor seinem Tod besuchen wollte. Der Politologieprofessor und PulitzerpreistrĂ€ger Emmett ist auf den Fotos aus Langs Studienzeit zu sehen, und der „Ghost“ befragt ihn zu diesen Fotos. Emmett reagiert relativ höflich, aber nervös, gibt nur wenige Informationen und bittet den „Ghost“ zu gehen. Vor seiner Verabschiedung macht Emmett Andeutungen, die der „Ghost“ als Bedrohung empfindet. Als der „Ghost“ vom Besuch bei Paul Emmett zurĂŒckfĂ€hrt, wird er von einem schwarzen Auto verfolgt und kann dieses nur durch eine List abschĂŒtteln. Als er jedoch mit der FĂ€hre auf die Insel zurĂŒckkehren will, taucht das Auto wieder auf, und die beiden Insassen beginnen nach dem „Ghost“ zu suchen. Der „Ghost“ springt im letzten Moment von der FĂ€hre an Land und mietet sich auf dem Festland in einem Motel ein. In seinem Hotelzimmer ruft er Rycart an, der sich mit ihm treffen will.

Der „Ghost“ beginnt ĂŒber Emmett im Internet zu recherchieren. Er erfĂ€hrt, dass dieser mit der CIA in Verbindung gebracht wird. Emmett ist Mitglied im Vorstand des Arcadia Trusts, einer Organisation, die eng mit hohen MilitĂ€rs und GeheimdienstgrĂ¶ĂŸen verbunden ist. Eines der Mitglieder ist der Vorstandsvorsitzende von Hatherton, einem RĂŒstungskonzern, der vom Irakkrieg profitiert hat und der in die AffĂ€re um US-amerikanische EntfĂŒhrungen und FolterflĂŒge verwickelt war. Er tauscht sich mit dem AnklĂ€ger Richard Rycart aus, zu dem McAra bereits Kontakt hergestellt hatte. Rycart informiert den „Ghost“, dass es McAra war, der ihm belastendes Material hinsichtlich der Kriegsverbrechen Langs zugespielt hatte, nachdem er nach und nach erfahren hatte, fĂŒr welche Verbrechen Lang verantwortlich war. Rycart weist den „Ghost“ darauf hin, dass Lang wĂ€hrend seiner Amtszeit niemals gegen die Interessen der USA gehandelt habe. Lang habe alle umstrittenen Entscheidungen der USA hinsichtlich der Nahostpolitik, des Angriffskrieges gegen den Irak, der DurchfĂŒhrung von Folteraktionen etc. mitgetragen. Lang habe auch jeden Minister entlassen, der Kritik an den USA geĂŒbt hatte. WĂ€hrend sich Rycart und der „Ghost“ unterhalten, ruft Lang an, der ihn mit dem Flugzeug auf die Insel bringen möchte. Der „Ghost“ konfrontiert Lang wĂ€hrend des Fluges mit seinen Vermutungen, er, Lang, habe Verbindungen zur CIA. Lang streitet alles ab und rechtfertigt seine Politik. Als sie das Flugzeug verlassen, wird Lang von einem ehemaligen britischen Soldaten, dessen Sohn im Irakkrieg getötet wurde, erschossen. SicherheitskrĂ€fte erschießen daraufhin den AttentĂ€ter. Lang wird in Großbritannien mit einem StaatsbegrĂ€bnis geehrt.

Die Biographie wird vollendet und veröffentlicht. Der „Ghost“ nimmt als Begleitung von Amelia an der BuchprĂ€sentation teil und sieht dort Emmett, der behauptet hatte, keine Beziehung zu den Langs zu haben. Durch eine zufĂ€llige Bemerkung Amelias kann der „Ghost“ eine von McAra im Manuskript versteckte Botschaft entschlĂŒsseln: Nicht Lang, sondern dessen Frau Ruth wurde von Emmett seinerzeit fĂŒr die CIA angeworben. Nach Ruths fĂŒr die Memoiren getĂ€tigter Aussage hat sie ihren Mann stets beraten. Lang handelte somit als Politiker im Sinne der USA, da er von seiner Frau entsprechend beeinflusst wurde, und stieg durch Zutun der CIA auch politisch entsprechend auf, wie Rycart bereits vermutet hatte. Der „Ghost“ notiert die Botschaft und lĂ€sst sie Ruth auf einem Zettel zukommen, welche, als sie sie liest, erstarrt. Daraufhin verlĂ€sst er mit dem Manuskript in der Hand die Veranstaltung und will ein Taxi anhalten. Dabei lĂ€uft er aus dem Bild. Plötzlich beschleunigt ein auf ihn zufahrendes Auto und ein AufprallgerĂ€usch ist zu hören. Danach wehen die BlĂ€tter des Manuskripts ĂŒber die Straße.

Produktion

Entstehung

Der Regisseur Roman PolaƄski sprach schon im Jahr 2007 mit Robert Harris ĂŒber eine Verfilmung von dessen Roman Pompeji. Der Film, den ursprĂŒnglich Summit Entertainment produzieren sollte, wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 2007 mit 100 Mio. Dollar als bis dahin potenziell teuerster europĂ€ischer Film vorgestellt. PolaƄski zog sich aber 2008 aus dem Projekt zurĂŒck, da die angekĂŒndigten Autorenstreiks bei ihm zu Terminschwierigkeiten gefĂŒhrt hĂ€tten.

PolaƄski widmete sich dann Ghost, dem aktuelleren Roman von Harris. Die beiden begannen mit dem Drehbuch, die Dreharbeiten sollten ursprĂŒnglich schon Anfang 2008 beginnen. Als Hauptfigur „The Ghost“ war zuerst Nicolas Cage vorgesehen, der schließlich durch Ewan McGregor ersetzt wurde.

Dreharbeiten

Der Ghostwriter wurde von Februar bis Mai 2009cite-ref-imdb2-2-0[2] in den Babelsberger Studios (Potsdam), auf dem Flugplatz Strausberg bei Berlin, auf der Ostsee-Insel Usedom am Strand von PeenemĂŒnde und auf den Nordsee-Inseln RĂžmĂž und Sylt gedreht, deren Landschaft stellvertretend die Insel Martha’s Vineyard vor der SĂŒdkĂŒste von Massachusetts reprĂ€sentierte.cite-ref-imdb2-2-1[2] Als VerlagsgebĂ€ude von Rhinehart Inc. diente die Charlottenstraße 47 in Berlin-Mitte, zwischen Gendarmenmarkt und Unter den Linden. Die Aufnahmen fĂŒr die Zufahrt und Umgebung von Emmetts Haus entstanden auf dem SĂŒdwestkirchhof Stahnsdorf.cite-ref-3[3]

Problematik wÀhrend der Postproduktion

Siehe auch

:

Roman PolaƄskis Festnahme

Am 26. September 2009 wurde PolaƄski bei der Einreise in die Schweiz am Flughafen ZĂŒrich wegen eines internationalen Haftbefehls von 2005 verhaftet. Da der Film sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Postproduktionsphase befand, mussten die Mitwirkenden ohne ihren Regisseur auskommen. PolaƄskis Haft wurde ab dem 4. Dezember 2009 durch elektronisch ĂŒberwachten Hausarrest ersetzt; der Regisseur arbeitete nun von seinem Haus aus an der Postproduktion von Der Ghostwriter mit, indem ihm DVDs mit Ausschnitten der jeweiligen Versionen des Films geschickt wurden.

Produktions- und Verleihfirmen

Der Film wurde von RP Films, France 2 Cinéma und Elfte Babelsberg Film produziert. Summit Entertainment ist der US-amerikanische, Kinowelt der deutsche Filmverleih.cite-ref-4[4]

UnterstĂŒtzt mit Geldern der Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern machte der Film Schlagzeilen im Schwarzbuch 2012 des Bundes der Steuerzahler e. V., denn trotz geschĂ€tzter 73 Millionen US-Dollar Bruttoeinnahmen wurde die Förderung bislang nicht zurĂŒckgezahlt.cite-ref-5[5]

Budget

Der Ghostwriter kostete ca. 45 Millionen US-Dollar.cite-ref-6[6]

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation entstand im Auftrag der RC Production nach einem Dialogbuch und unter der Dialogregie von Christoph Cierpka.

| Rolle | Schauspieler | Synchronsprecher [ 7 ] |
|---|---|---|
| Der Ghostwriter | Ewan McGregor | Philipp Moog |
| Adam Lang | Pierce Brosnan | Frank Glaubrecht |
| Ruth Lang | Olivia Williams | Katrin Decker |
| Amelia Bly | Kim Cattrall | Katarina Tomaschewsky |
| Sidney Kroll | Timothy Hutton | Frank Röth |
| Paul Emmett | Tom Wilkinson | Werner Ziebig |
| Rick Ricardelli | Jon Bernthal | Nicolas Böll |
| John Maddox | Jim Belushi | Joachim Tennstedt |
| Richard Rycart | Robert Pugh | Roland Hemmo |
| Roy | Tim Preece | Wolfgang Condrus |
| Fremder | David Rintoul | Erich RĂ€uker |
| Alter Inselbewohner | Eli Wallach | Hasso Zorn |
| US-Außenministerin | Mo Asumang | Peggy Sander |

BezĂŒge zur Politik

Der Autor der Romanvorlage, Robert Harris, war mit dem damaligen Premierminister Tony Blair um 1997 befreundet. Obwohl die Figuren im Film Adam Lang und Richard Rycart heißen, sind die BezĂŒge zu Blair und seinem ehemaligen und 2005 plötzlich verstorbenen Außenminister Robin Cook unverkennbar. Harris selbst bezeichnet den Roman als politische Satire.cite-ref-8[8]

Kritiken

Das Lexikon des Internationalen Films nennt den Film ein „virtuos zwischen Polit-Thriller und griechischer Tragödie angesiedeltes Krimi-Vexierspiel um die Mechanismen der Macht und den korrumpierenden Einfluss, den sie auf Menschen ausĂŒbt. GlĂ€nzend gespielt, ĂŒberzeugend in der Spannungsdramaturgie, pointiert im Einsatz von Humor und Handlungsdetails.“cite-ref-9[9]

Critic.de schreibt, dass „alles ist, wie es sein sollte“. Die Besetzung von Pierce Brosnan als Ex-Premierminister sei „allein schon ein deutlicher Fingerzeig, zynischer als durch den vorletzten, großspurig-machohaften James Bond“ könne man Großbritannien nur sehr schwer reprĂ€sentieren. Brosnan brilliere hier. Ewan McGregors Darstellung eines namenlosen Ghostwriters werde jedoch „zunehmend steifer“. Dennoch sei der Film „Entertainment auf höchstem Niveau“, dĂŒster und sogar ein wenig humorvoll.cite-ref-10[10]

In der SĂŒddeutschen Zeitung ist zu lesen, dass die „Adam-Lang-Geschichte, die sich Harris in seiner EnttĂ€uschung ĂŒber Blair ausgedacht hat“, fĂŒr die USA kein Kompliment sei.cite-ref-11[11]

Trotz der eindeutigen Parallelen zur Person Tony Blairs tat der Autor der Vorlage, Robert Harris, in den Augen von Die Welt gut daran, diesen Hintergrund im Vorfeld des Kinostarts etwas zu marginalisieren, „denn Polanski und er haben keine Politbiographie gedreht, sondern einen Thriller, und einen erstklassigen dazu“.cite-ref-12[12]

Der Spiegel schreibt, dass der Film „also als Kommentar in eigener Sache“ verstanden werden könne.cite-ref-13[13]

Nach Meinung von Verena Lueken, Filmkritikerin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, sind die SchauplĂ€tze das Beste vom Film. Das Strandhaus biete zwar Aussicht auf menschenleere StrĂ€nde und auf das graue Meer, versprĂŒhe aber den „Charme eines Hochsicherheittrakts“. Die Art, wie PolaƄski erzĂ€hle, biete jedoch keinerlei Spannung und kommt zu dem Schluss: „ein gut abgehangenes StĂŒck Mainstreamkino, etwas behĂ€big, nie brisant.“cite-ref-14[14]

Die Zeit schreibt, dass Adam Lang „paranoid und feindselig“ sei, zudem „in seiner kalten Einsamkeit vom Wunsch zerfressen, vor der Geschichte und den Toten doch noch Recht zu bekommen“. Hier gelĂ€ngen Regisseur PolaƄski die besten Szenen. Der Rest des Films erfĂŒlle die „Gesetze des Thrillers“.cite-ref-15[15]

In der NZZ urteilt man: „The Ghost Writer ist Polanskis bester Film seit langem. In der schnörkellosen Inszenierung zeigt er sein ganzes handwerkliches Können und erweist dem Grossmeister des Suspense, Alfred Hitchcock, seine Reverenz.“cite-ref-16[16]

Der britische Guardian zieht folgendes Fazit: „Ein spannender Verschwörungs-Thriller und eine beunruhigende politische Satire, ein Manchurian Candidate der 2010er Jahre, so fesselnd und unerhört (addictive and outrageous) wie der Bestseller von Robert Harris, auf dem er basiert. Er ist sein unterhaltsamster Film seit Jahren, ein Hitchcock-Albtraum, mit einer andauernden, den Magen hebenden Stimmung von quĂ€lender Unruhe [
]. Dieser sehr fesselnde Film zeigt, dass Polanski weit von einem Ende als Filmregisseur entfernt ist“.cite-ref-17[17]

Auszeichnungen und Nominierungen

PolaƄski konnte wegen seines Hausarrests den Preis „Silberner BĂ€r“ nicht entgegennehmen, er wurde durch die Produzenten Alain Sarde und Robert Benmussa vertreten.cite-ref-18[18]

| Preis | Datum der Verleihung | Kategorie | Ausgezeichnete und Nominierte | Resultat |
|---|---|---|---|---|
| Argentinische Assoziation der Filmkritiker [ 19 ] | 4. Juli 2011 | Bester nichtspanischsprachiger Film | The Ghost Writer | Nominiert |
| Internationale Filmfestspiele von Berlin [ 20 ] | 20. Februar 2010 | Goldener BĂ€r | The Ghost Writer | Nominiert |
| Internationale Filmfestspiele von Berlin [ 20 ] | 20. Februar 2010 | Beste Regie ( Silberner BĂ€r ): ( Beste Regie ) | Roman Polanski | Gewonnen |
| Central Ohio Film Critics Association [ 21 ] [ 22 ] | 6. Januar 2011 | Bester Film | The Ghost Writer | Nominiert |
| César [ 23 ] | 25. Februar 2011 | Bestes Drehbuch | Robert Harris und Roman Polanski | Gewonnen |
| CĂ©sar [ 23 ] | 25. Februar 2011 | Beste Kamera | PaweƂ Edelman | Nominiert |
| César [ 23 ] | 25. Februar 2011 | Bester Regisseur | Roman Polanski | Gewonnen |
| César [ 23 ] | 25. Februar 2011 | Bester Schnitt | Hervé de Luze | Gewonnen |
| César [ 23 ] | 25. Februar 2011 | Bester Film | The Ghost Writer | Nominiert |
| César [ 23 ] | 25. Februar 2011 | Beste Filmmusik | Alexandre Desplat | Gewonnen |
| César [ 23 ] | 25. Februar 2011 | Bestes Szenenbild | Albrecht Konrad | Nominiert |
| César [ 23 ] | 25. Februar 2011 | Bester Ton | Jean-Marie Blondel, Thomas Desjonquieres und Dean Humphreys | Nominiert |
| Empire Awards [ 24 ] | 27. MĂ€rz 2011 | Beste Darstellerin | Olivia Williams | Nominiert |
| EuropÀischer Filmpreis [ 25 ] [ 26 ] | 4. Dezember 2010 | Bester Darsteller | Ewan McGregor | Gewonnen |
| EuropÀischer Filmpreis [ 25 ] [ 26 ] | 4. Dezember 2010 | Bester Regisseur | Roman Polanski | Gewonnen |
| EuropÀischer Filmpreis [ 25 ] [ 26 ] | 4. Dezember 2010 | Beste Musik | Alexandre Desplat | Gewonnen |
| EuropÀischer Filmpreis [ 25 ] [ 26 ] | 4. Dezember 2010 | Bester Film | The Ghost Writer | Gewonnen |
| EuropÀischer Filmpreis [ 25 ] [ 26 ] | 4. Dezember 2010 | Bester Schnitt | Hervé de Luze | Nominiert |
| EuropÀischer Filmpreis [ 25 ] [ 26 ] | 4. Dezember 2010 | Bestes Drehbuch | Robert Harris und Roman Polanski | Gewonnen |
| EuropĂ€ischer Filmpreis [ 25 ] [ 26 ] | 4. Dezember 2010 | People’s Choice Award bester europĂ€ischer Film | The Ghost Writer | Nominiert |
| Evening Standard British Film Awards [ 27 ] [ 28 ] | 7. Februar 2011 | Bester Darsteller | Ewan McGregor | Nominiert |
| Evening Standard British Film Awards [ 27 ] [ 28 ] | 7. Februar 2011 | Beste Darstellerin | Olivia Williams | Nominiert |
| Evening Standard British Film Awards [ 27 ] [ 28 ] | 7. Februar 2011 | Bestes Drehbuch | Robert Harris | Nominiert |
| International Federation of Film Critics [ 29 ] | 17. September 2010 | Bester Film | The Ghost Writer | Gewonnen |
| Gaudí Awards [ 30 ] | 27. Januar 2011 | Bester europÀischer Film | The Ghost Writer | Nominiert |
| Globo d’oro [ 31 ] [ 32 ] | 2. Juli 2010 | Bester europĂ€ischer Film | The Ghost Writer | Gewonnen |
| Globo d’oro [ 31 ] [ 32 ] | 2. Juli 2010 | Bester Verleiher | 01 Distribution | Gewonnen |
| Goya Awards [ 33 ] | 13. Februar 2011 | Bester europÀischer Film | The Ghost Writer | Nominiert |
| Irish Film & Television Awards [ 34 ] | 12. Februar 2011 | Bester Nebendarsteller -Spielfilm | Pierce Brosnan | Gewonnen |
| London Film Critics’ Circle [ 35 ] [ 36 ] | 11. Februar 2011 | Bester britischer Nebendarsteller | Pierce Brosnan | Nominiert |
| London Film Critics’ Circle [ 35 ] [ 36 ] | 11. Februar 2011 | Beste britische Nebendarstellerin | Olivia Williams | Gewonnen |
| Los Angeles Film Critics Association [ 37 ] | 2010 | Beste Musik | Alexandre Desplat | Gewonnen |
| Nastro d’Argento [ 38 ] | 19. Juni 2010 | Bester europĂ€ischer Regisseur | Roman Polanski | Nominiert |
| National Board of Review of Motion Pictures [ 39 ] | 2. Dezember 2010 | Top Independent Films | The Ghost Writer | Gewonnen |
| National Society of Film Critics [ 40 ] | 8. Januar 2011. | Beste Nebendarstellerin -Spielfilm | Olivia Williams | Gewonnen |
| Phoenix Film Critics Society [ 41 ] | 28. Dezember 2010 | Beste Musik | Alexandre Desplat | Nominiert |
| Polnischer Filmpreis [ 42 ] [ 43 ] | 7. MÀrz 2011 | Bester europÀischer Film | The Ghost Writer | Gewonnen |
| Prix LumiĂšres [ 44 ] [ 45 ] | 14. Januar 2011 | Bester Regisseur | Roman Polanski | Gewonnen |
| Prix LumiĂšres [ 44 ] [ 45 ] | 14. Januar 2011 | Bester Film | The Ghost Writer | Nominiert |
| Prix LumiĂšres [ 44 ] [ 45 ] | 14. Januar 2011 | Bestes Drehbuch | Robert Harris und Roman Polanski | Gewonnen |
| Satellite Award [ 46 ] | 19. Dezember 2010 | Bestes Drehbuch | Robert Harris und Roman Polanski | Nominiert |
| Satellite Award [ 46 ] | 19. Dezember 2010 | Satellite Award Beste Regie | Roman Polanski | Nominiert |
| Satellite Award [ 46 ] | 19. Dezember 2010 | Satellite Award Bester Film (Spielfilmdrama) | The Ghost Writer | Nominiert |
| Satellite Award [ 46 ] | 19. Dezember 2010 | Satellite Award Bester Nebendarsteller -Spielfilm | Pierce Brosnan | Nominiert |
| USC Scripter Award [ 47 ] | 4. Februar 2011 | Beste Drehbuchadaption | Robert Harris und Roman Polanski | Nominiert |
| World Soundtrack Academy [ 48 ] | 23. Oktober 2010 | Soundtrack-Komponist des Jahres | Alexandre Desplat | Gewonnen |

Literatur

‱ Sebastian Stoppe: Merging of Realities, The ‘Non’-America in Roman Polanski’s The Ghost Writer. In: Medienobservationen 27 (2023), S. 1–13, doi: 10.25969/mediarep/20024 (mit Videoessay: doi: 10.25969/mediarep/19717).

Weblinks

Commons

: Der Ghostwriter

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Der Ghostwriter bei IMDb
‱ Der Ghostwriter bei Rotten Tomatoes (englisch)

Einzelnachweise

cite-note-fsk-11. Freigabebescheinigung fĂŒr Der Ghostwriter. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Februar 2010 (PDF; PrĂŒf­nummer: 121 545 K).
cite-note-imdb2-22. ↑ Der Ghostwriter (2010) – Dreharbeiten und Produktion. In: Internet Movie Database. Abgerufen am 2. Juni 2021.
cite-note-33. ↑ Polanski drehte in Stahnsdorf, Kulisse eines Landhauses auf dem SĂŒdwestkirchhof aufgebaut in MĂ€rkische Allgemeine vom 20. MĂ€rz 2009
cite-note-44. ↑ Der Ghostwriter (2010) – Company Credits. In: Internet Movie Database. Abgerufen am 2. Juni 2021.
cite-note-55. ↑ Imagepflege durch Filmförderung. Bund der Steuerzahler Deutschland, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 12. Februar 2013; abgerufen am 16. Januar 2025.
cite-note-66. ↑ Der Ghostwriter – Box Office. Internet Movie Database, abgerufen am 16. Januar 2025.
cite-note-72. Der Ghostwriter. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 21. August 2019.
cite-note-88. ↑ Robert Harris: Robert Harris: "Tony Blair liest keine Romane" - WELT. In: Welt.de. 22. Oktober 2007, abgerufen am 16. Januar 2025.
cite-note-99. ↑ Der Ghostwriter. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. Juni 2021.
cite-note-1010. ↑ Nino Klingler: Der Ghostwriter – Kritik. In: critic.de. 13. Februar 2010, abgerufen am 16. Januar 2025.
cite-note-1111. ↑ Susan Vahabzadeh: Berlinale: Ghostwriter Fratzen der Angst. In: sueddeutsche.de. 11. Februar 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 14. Februar 2010; abgerufen am 16. Januar 2025.
cite-note-1212. ↑ Hanns-Georg Rodek: Filmkritik: In Polanskis "Ghostwriter" deutet viel auf Tony Blair - WELT. In: Welt.de. 12. Februar 2010, abgerufen am 16. Januar 2025.
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